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KG Altnau-Kreuzlingen|Hinrunde_NLA22

Anfang Mai war es wieder so weit, die Korbball National Liga A begann. Nach Abgang zweier Leistungsträger war ein Saisonziel sicherlich der Ligaerhalt, hauptsächlich steht jedoch der Spass am Spiel und die Kameradschaft im Vordergrund.

Starten durften wir gegen den ersten Aufsteiger aus der Nationalliga B. Nunningen zeigte bereits im Cup welche Qualitäten in ihnen stecken, grüssten sie im März bereits von der anderen Seite des Podestes. Im Winter noch umschifft, durften wir nun die Bekanntschaft machen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, mal war die KG in Führung, mal die Nunninger. Nach der Halbzeitpause wollten die Körbe auf Seiten der Seebuben nicht mehr fallen und so verlor man am Schluss deutlich mit 4 : 11.

Im zweiten Spiel war «Derbytime» gegen Eggethof. Wir wollten unseren ersten Sieg, aber auch die Höfer wollten sich die zwei Punkte erkämpfen. Durch diese Verbissenheit entstand ein schönes Korbballspiel, mit zahlreichen Kombinationen und kreativen Spielzügen. Da die KG einige Penaltys verschossen hatte, konnte man die sich hart erkämpfte Führung nie ausbauen. Schlussendlich gelang den Höfern noch den Ausgleich zum 9 : 9.

Im letzten Spiel der ersten Runde hiess der Gegner Madiswil. Trotz desselben Spielstils wie schon die letzten Jahre gelang es, die Berner unter Druck zu setzen, da man bereits nach den ersten paar Angriffen deutlich in Führung ging. Zur Halbzeit stand es bereits 5 : 1 für Altnau-Kreuzlingen. Da sich die Trefferquote der beiden Teams auch in der zweiten Halbzeit nicht gross gewendet hat, wurde das Spiel mit 9 : 5 gewonnen.

Eine Woche später, am 14. Mai ging es nach Erschwil. Im ersten Spiel hiess der Rivale Hochwald-Gempen. Der Gegner war bestens bekannt aus dem Halbfinale des letztjährigen Cups. Die Solothurner begannen mit einem Feuerwerk und so war man zur Halbzeit deutlich hinten. Die Körbe wollten auf Seiten der Thurgauer noch nicht fallen. Nach der Halbzeitpause begann die KG mit der Aufholjagd, bei der es bis zum Ausgleich reichte, bevor man das Spiel leider doch noch mit 9 : 10 verlor.

Der zweite Gegner hiess Erschwil. Der Schiedsrichter pfiff sehr wenige Fouls dementsprechend körperbetont war die Partie. Leider gelang es nicht, die Gastgeber vor dem aufgeheizten Heimpublikum zu schlagen. Auf der Anzeigetafel stand der Schlussstand 9 : 9.

Im Spiel gegen Grindel wollten wir eine Revanche für das verlorene Cupfinale. Erstaunlich gut gelang es den Seebuben, ins Spiel zu finden. Zwischenzeitlich war man zwei Körbe in Führung, bevor die Energie bei den Thurgauern nach lies. Aufgrund einiger Eigenfehler konnte der Cupsieger das Spiel drehen und schlussendlich mit 12 : 15 gewinnen.

Für die dritte Spielrunde ging es in etwas mehr als zwei Stunden nach Nunningen. Der erste Kontrahent hiess Neukirch-Roggwil. Dank einer sehr guten Trefferquote konnte man schnell die Führung für sich gewinnen, diese gab man während des Spiels auch nicht mehr aus der Hand. Somit konnte man das Spiel, auch dank einer hundertprozentigen Penaltyquote, mit 13 : 10 gewinnen.

Der nächste Gegner hiess Bözberg. Trotz eines guten Startes drohte eine Niederlage. Fünf Minuten vor Schluss war man mit zwei Körben hinten. Dank eines super Kampfgeists und dem «nicht locker lassen» konnte man das Spiel 5 Sekunden vor Schluss drehen und mit 10 : 9 in Führung gehen.

Zum Abschluss der Hinrunde musste man noch gegen den amtierenden Schweizermeister und Tabellenersten Pieterlen antreten. Die Seebuben kamen sehr gut ins Spiel und man war bis kurz vor der Halbzeit fast immer in Führung. Pausenstand 5 : 5. In der zweiten Halbzeit konnte man zwischenzeitlich mit zwei Körben in Führung gehen. Anschliessend bekam die KG zwei Zeitstrafen fast zeitgleich. Diese doppelte Unterzahl wurde eiskalt ausgenützt, man bekam drei Gegenkörbe. Anschliessend war das Spiel wieder ausgeglichen, bis kurz vor Schluss war es nicht entschieden. Wenige Augenblicke vor Abpfiff konnte Pieterlen den 12 : 13 Siegestreffer erzielen.

Trotz einer durchwachsenen Hinrunde ist noch alles offen. Aktuell ist die KG Altnau-Kreuzlingen auf dem 6. Platz. Somit ist noch deutlich Luft nach oben, aber Ausrutscher wie in der Hinrunde, dürfen nicht mehr passieren.

(05.06.2022/FB)

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